Richtig essen und trinken

Entgegen der landläufigen Meinung ist unreine Haut keine Folge von unausgewogener Ernährung. Fastfood und Schokolade haben genauso wenig Einfluss auf die Hautbeschaffenheit wie Vitaminpillen. Aber eine kohlenhydratreiche Ernährung und grosse Mengen von Milchprodukten befördern Akne. Und Alkohol ist pures Gift für die Haut.

Gegen den Wildwuchs

Auch ein Bart will gepflegt sein. Der Gesichtsschmuck sollte täglich gewaschen werden, denn auch im kürzeren Dreitagebart verfängt sich Schmutz – mehr als auf der glatten Haut. Regelmässiges Stutzen und Kämmen fördert die Optik, ein Bartöl macht die Haare zudem geschmeidig.

Fingerfertiger Umgang

Genügend Schlaf, ausreichend Flüssigkeit, durchblutungsfördernder Sport und wenig Stress halten die Haut jung und vital. Was oft vergessen wird: Wer den Kopf abstützt, sich das Kinn reibt oder über das Gesicht fährt, kann schnell mit den eigenen Händen die Gesichtshaut verunreinigen. Deshalb: die Hände mehrfach täglich waschen und Alltagsgegenstände (z.B. das Handy) regelmässig reinigen.

Eigene Ansprüche

Die Haut von Männern ist dicker und verfügt über mehr Talgdrüsen als Frauenhaut. Ihre eigene Beschaffenheit erfordert eine spezielle Pflege: Mit einem Waschgel lassen sich Schmutz und Schweiss verlässlich entfernen, Gesichtswässer reinigen porentief. Hier hilft auch ein wöchentliches Peeling. Nach der Rasur schützt zudem ein vitaminreiches Rasiergel vor Ausschlägen.

Gemischte Pflege

Viele Menschen haben eine Mischhaut: Während grosse Teile des Gesichts trocken oder normal beschaffen sind, weisen Stirn, Nase und Kinn fettige Partien auf. Diese Unterschiede sollten bei der Hautpflege berücksichtigt werden. Während die öligen Partien mit antibakteriellen Wassern und beruhigenden Cremen behandelt werden sollten, kann das übrige Gesicht mit blossem Wasser gereinigt werden.

Haare waschen

Das Haar sollte nicht zu oft gewaschen werden. Shampoos mit Tensiden und Silikonen greifen das Haar an und machen es fettig. Natürliche Waschmittel hingegen schonen die Haaroberfläche.

Wer sein Haar zu oft und zu heiss wäscht, riskiert trockene und schuppende Kopfhaut. Hier hilft selteneres Waschen mit lauwarmem Wasser und der Verzicht auf den austrocknenden Föhn.

Dr. phil. Bernhard Spring
Freier Journalist